Spiritueller Impuls

Der Empfindsame<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ckk-bs.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>49</div><div class='bid' style='display:none;'>561</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Was ist der Mensch`
Hanspeter Rast,











Wer bin ich?
Was soll ich?
Warum gibt es Menschen?
Wieso gibt es mich?
Beissende Fragen können uns Menschen umtreiben.
Sind bittere Erkenntnisse zu befürchten?

Ernst Barlach (1870-1938), der gedankenvolle Bildhauer
Hat in seinem "Fries der Lauschenden" (1935)
Antworten gewagt.
Eine davon ist der "Empfindsame".
Ein Weg als Mensch zu sein.
Eine Form zu leben.

Bei sich sein. Nichts machen.
Den anderen gelten lassen.
Nicht sofort handeln. Kein Zugriff.
Kein Überstürzen. Gelassen
die anderen und sich schützend.
Eine Lebensform des Stillen.

Oder wie es die grosse,
empfindsame Lyrikerin Hilde Domin (1909-2006)
in ihrem Gedicht "Wie wenig ich nütze bin" sagt:
Und im Vorübergehen
ganz absichtslos
zünde ich die ein oder andere
Laterne an
in den Herzen am Wegrand.






Text und Bild: Michael Bangert

© Ernst Barlach Ratzeburg
Autor: Hanspeter Rast     Bereitgestellt: 14.02.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch