Kunstprojekte in der Predigerkirche

750 Jahre<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ckk-bs.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>53</div><div class='bid' style='display:none;'>593</div><div class='usr' style='display:none;'>10</div>

Unsere Kirche ist ein wunderbarer Raum. Ein Raum, der die Seele erheben und trösten kann. Ein Raum, der zum Licht führt.
Hanspeter Rast,








Als die Kirche gebaut wurde, war diese Architektur allerdings nicht unumstritten. In Basel gab es in 1269, dem Jahr der Vollendung der Kirche, noch keine andere Kirche, die im Stil der Gotik erbaut worden war. Bis dahin hatte die Tradition der romanischen Baukunst die Vorstellung und Empfindungen geprägt. Die Predigerkirche brachte etwas Neues und Ungewohntes.

Innerhalb des 750-Jahre-Jubiläums soll mit einer Form von Sehschule die Wahrnehmung der Kirche intensiviert werden. Unter dem Titel „Wenn es ein Paradies gibt, dann kommt es in Brocken …“ (Tomi Ungerer), werden verschiedene Kunstinstallationen unsere Sehgewohnheiten herausfordern. Das wird sicher spannend und herausfordernd und anregend.

Die Kunstschaffenden Urs Cavelti , Lorenza Diaz, Monika Dillier, Kilian Rüthemann, Studer/van den Berg, Beat Zoderer werden verschiedene Kunstobjekte für die Predigerkirche gestalten. Vom 1. Juni bis zum 1. September werden diese Kunstwerke unsere Gewohnheiten verändern. Manches Eindruck wird plötzlich ganz anders ein. Und Gewohntes erscheint plötzlich in einem anderen Licht.

Nach dem 1. September wird dann wieder alles so hergerichtet wie es heute ist. Aber der Blick wird ein anderer sein. Denn nach Abschluss der Ausstellung werden die eigenen Sehgewohnheiten sicher verändert sein. Im Anschluss wird eine Arbeitsgruppe des Kirchenrates die Eindrücke sammeln und die Impulse für einen längerfristigen Prozess der Neugestaltung des Chorraumes nutzen.
Publiziert durch: Franz Oswald     Bereitgestellt: 03.05.2019     Besuche: 20 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch