Unser ehemaliger Pfarrer, Bischof em. Hans Gerny, ist verstorben

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Am Dienstag, 19. Januar 2021, ist der ehemalige Pfarrer unserer Kirchgemeinde, Hans Gerny, in Bern verstorben. Von 1971 bis 1986 hat er in unserer Kirchgemeinde mit Engagement, Freude und Weitsicht gearbeitet. Mit Kraft hat er unsere Kirchgemeinde in der Basler Stadtgesellschaft vernetzt. Dabei kamen ihn seine grosse Begabung, Kontakte intensiv zu pflegen, und seine ausserordentliche Fähigkeit zur Kommunikation zugute.







Seine Predigten wurden in Basel wegen ihres Alltagsbezug und ihrer theologischen Brillanz sehr geschätzt. Die grosse Renovation der Predigerkirche, von der unsere Kirchgemeinde noch heute sehr profitiert, verdankt sich in weiten Teilen dem persönlichen Einsatz von Pfarrer Gerny. Für seinen Dienst in unserer Kirchgemeinde sind wir Hans Gerny von Herzen dankbar. Die Einführung zahlreicher Laiendienste geht auf ihn zurück und auch die Initiative zu den Apéros nach den Gottesdiensten! Diese Aspekte mögen hier nur als Beispiele dienen für seine vielfältige, oft zukunftsweisende Tätigkeit.

Nicht selten hat Hans Gerny betont, dass die Zeit als Pfarrer in Basel eine der «besten Zeiten» seines Lebens gewesen sei. Seine Kinder Daniel, Michael und Alexandra sind hier aufgewachsen. Auch wenn er gegen Ende seiner Amtszeit den Tod seiner ersten Frau Marguerite, die sich in vielfältiger Weise in der Gemeinde engagierte und vor allem auch die Anliegen der Frauen unterstützte, zu beklagen hatte, blieb die «Basler Zeit» für Hans Gerny erfüllt und bereichernd.
Im Jahr 1986 wurde er in Biel zum Bischof gewählt und in Olten geweiht. Das herausfordernde Amt des Bischofs füllte Hans Gerny wiederum mit grossem Engagement aus. Seine ökumenische Arbeit ist unvergessen. Auf den 1. November 2001 trat er von seinem Bischofamt zurück. Zusammen mit seiner zweiten Frau, Marianne Gerny-Schild, lebte er in Bern und engagiert sich weiterhin für das Wohl der christkatholischen Kirche.

Für Hans Gerny waren die zentralen Anliegen des Christentums besonders durch Kultur und Kunst vermittelbar. Er konnte die Gaben und die Schönheit der Schöpfung geniessen. Und er konnte seinem Schöpfer zutiefst dankbar dafür sein. Im Haus des göttlichen Vaters hat Hans Gerny nun gewiss seine endgültige und wahre Heimat gefunden.
Bereitgestellt: 21.01.2021     Besuche: 87 Monat
 
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