Bettagsvesper im Basler Münster - Kollekte: «Swiss-Burma-Aid»

Bettagsvesper Münster (Foto: zVg)

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher KIrchen (AGCK), die Evangelisch-Reformierte Kirche Basel-Stadt und die Christkatholische KIrche Basel laden zur Bettagsvesper ins Basler Münster ein. Musikalisch wird der Anlass vom Chor der Neuapostolischen Kirche Basel gestaltet. Eine herzliche Einladung: Samstag, 20. September, 16.30 Uhr, Basler Münster. Die Bettagskollekte am Sonntag, 21. September, ist bei allen drei Landeskirchen für den Verein «Swiss Burma Aid, dessen Präsident Thawm Mang ist, der Leiter des Sonntagszimmers in der Matthäuskirche. Weitere Informationen finden Sie untenstehend.

Verein Swiss-Burma-Aid

Swiss Burma-Aid ist ein Verein, der 2014 in Basel gegründet wurde, um Projekte und Menschen in Not, in der Chin-Region von Burma/Myanmar zu unterstützen und zu fördern. Die Chin-Region ist die ärmste Region des Landes und überwiegend christlich geprägt.

Heute, Vier Jahre nach dem Militärputsch herrscht in Burma/Myanmar weitreichendes Chaos und Bürgerkrieg. Rund 3,5 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht und leben als Binnenvertriebene. Auch unsere lokalen Koordinatorinnen und Koordinatoren mussten ihre Arbeit einstellen und sich in Sicherheit bringen.

Zusätzlich wurde das Land von einem schweren Erdbeben in April mit einer Stärke von bis zu 7 auf der Richterskala erschüttert. Die Folgen waren verheerend: zahlreiche Todesopfer, massive Zerstörung und tiefes Leid – insbesondere für die ohnehin stark belastete Zivilbevölkerung.

- SwissBurma-Aid hat in den letzten zwei Jahren rund 3.500 Flüchtlinge, die als Binnenvertriebene im Land leben und dringend Hilfe benötigen, mit Medikamenten und Grundnahrungsmitteln versorgt.
- Menschen, die an die indische Grenze (Bundesstaat Mizoram) geflohen sind und unter prekären Bedingungen leben. Der Vereinspräsident Thawm Mang ist zusammen mit Edi Füllemann vor Ort und leistet an der indischen Grenze Trost und direkte Hilfe.
- Dank unserer Hilfe können rund 500 Flüchtlingskinder in drei Ortschaften ihre Schule fortsetzen. Der Verein unterstützt über ein Jugendzentrum für junge Menschen auch verschiedene Projekte, z. B. psychosoziale Beratung für traumatisierte Personen.
- Im April und Mai 2025 leistete SwissBurma-Aid direkte Nothilfe für rund 3'500 Menschen (1'300 Familien), die vom Erdbeben in Gebieten betroffen waren, die nicht mit Hilfsgütern versorgt werden konnten. Wir konnten dabei mit lokalen Freiwilligen zusammenarbeiten.

Wir sind dankbar für jede finanzielle Unterstützung. Durch gute Vernetzung können wir Ihnen garantieren, dass das Geld vollumfänglich den Bedürftigen zugutekommt.

Publiziert von Franz Osswald am 26.08.2025