Fronleichnams-Spaziergang

Einladung zum ökumenischen Fronleichnams-Spaziergang, Donnerstag, 16. Juni 2022
Vor genau 500 Jahren provozierte der Leutpriester von St. Alban Stadt und Kirche: Anstatt Monstranz trug er die Bibel an Fronleichnam durch Basel. Wilhelm Reublin wurde deshalb ausgewiesen. 1525 gründete er in Zollikon die erste Täufergemeinde mit. Mit Provokation zur Weiterentwicklung von Kirche? Wir schauen, ob uns das heute ökumenisch gelingt. Start: St. Alban Kirche, 17.15 Uhr.









«Das ist das rächt heylthumm, das ander werind thoten bein!» Der Leutpriester Wilhelm Reublin an der Fronleichnams-Prozession vor der Albankirche. (Unbek. Künstler, Privatbesitz)
Unser Spaziergang führt vorbei an der Papiermühle und dem Pfarrhaus am Mühlenberg 12 bis zum Bischofshof, Rittergasse 1. Dort in der Hofstube halten wir ab 19:00 Uhr eine «Disputation» ab, mit anschliessendem Apéro.

Impulse auf dem Weg geben Täuferhistoriker Dr. Hanspeter Jecker und die römisch- katholische Theologin Veronika Jehle. Am Pfarrhaus Wilhelm Reublins empfängt der heutige Hausherr, der reformierte Kirchenratspräsident Pfr. Prof. Lukas Kundert.
Den Spaziergang mit Bibel und das anschliessende Podium zur Frage, wie viel Provokation wir heute zur Gestaltung von Kirche und Gesellschaft brauchen können, moderiert die Radiotheologin Judith Wipfler. Mit diskutieren wird auch der christkatholische Pfarrer und Kirchenhistoriker Prof. Michael Bangert.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Schweizerischen Vereins für Täufergeschichte (www.mennonitica.ch) und der Evangelisch-Reformierten Kirche Basel-Stadt (www.erk-bs.ch).
Publiziert von Franz Osswald am 06.05.2022   Besuche: 110 Monat